Gottes Auftrag auf CX-treme-team.de



Jahreslosung 2009

"Ich lebe und ihr sollt auch leben". Wieder findet ein Jahr  sein Ende und damit auch die Tageslosung! Falsch! Denn gerade die Losung des Jahres 2008 zeigt uns, dass Gottes Wort nicht nach einer bestimmten Zeit zu Ende geht oder an Gültigkeit verliert. Den Vers aus Johannes 14,19 dürfen wir auch mit in das kommende Jahr nehmen. Jesus lebt. Und wir dürfen auch leben. 

Wenn wir den Vers jetzt mal etwas genauer anschauen, dann fällt aufgrund der historischen Gegebenheiten und weiterer Aussagen der Bibel auf, dass mit dem „Leben“ nicht das Leben auf der Erde gemeint ist, wie wir es kennen. Sondern das ewigen Leben. Das Leben das niemals aufhört. Und genau dieses Leben meint Jesus mit seiner Aussage „Ich lebe und ihr sollt auch leben“.  Und da es also um mehr als das irdische Dasein geht, gilt die Jahreslosung des Jahres 2008 natürlich auch für die kommende Zeit. 

Ein Vers, der Mut macht und uns immer wieder daran erinnert, dass Jesus für uns den Weg zum ewigen Leben frei gemach hat. Und dass es sein allergrößter Wunsch ist, dass wir diesen Weg auch gehen. Denn wir sollen auch leben. 

Doch bin ich dafür überhaupt „gut genug“, wird sich der ein oder andere vielleicht selbst fragen! Menschen machen Fehler! Das wird wohl niemand Bestreiten. Ob es der Streit mit dem Nachbarn ist, der sich so sogar an Weihnachten über den Ast beschweren muss, der über den Zaun in seinen Garten hängt, ob es ein kurzer Moment der menschlichen Schwäche ist, in dem man seinen Partner betrügt oder ob es nur Kleinigkeiten sind, die einem gar nicht direkt auffallen. 

Doch wenn man abends den Tag Revue passieren lässt, merkt man erst, wie oft man wieder egoistisch, ungeduldig und ungerecht gehandelt oder auch nur gedacht hat. Dort wird klar, wie nötig man die Gnade Gottes doch hat. Doch Gott gibt gerne, dass können wir in der Offenbarung lesen: „Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Gott ruft, er gibt, er wartet. So gut ist Gott und das obwohl er unser Herz sieht. Im Lukasevangelium trifft Jesus einen jungen Mann, der die Gebote immer gehalten hatte und doch merkte er, dass etwas fehlte. Jesus merkte, was fehlte. Gott war dem jungen Mann wichtig, er richtete sich nach den Geboten, doch er war reich und dieser Reichtum war ihm noch wichtiger. Aus diesem Grund war selbst dieser junge Mann nicht gut genug, um vor Gott zu bestehen und er hatte immerhin die Gebote immer gehalten. Die Menschen fragten sich, wie dann überhaupt ein Mensch in den Himmel kommen könnte und Jesus antwortete mit der Jahreslosung des nächsten Jahres: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ In dieser Begegnung mit Jesus steckt viel mehr als die bittere Realität, dass wir als Menschen nicht gut genug sind für die Heiligkeit Gottes. Darin steckt vor allem Hoffnung; die Tatsache, dass Gott das Unmögliche möglich machen kann; ein wahres Wunder. Es diese Tatsache leitet eigentlich eine neue Art ein, den Glauben an Gott zu leben. Nicht mehr das Gesetz steht im Fokus, sondern Gott, als das Opferlamm; als der, der mal eben alles klar gemacht hat für uns. Sollte uns das nicht dankbar machen? Diese Dankbarkeit wünsche ich mir für das Jahr 2009.


 

 
IMit dem neuen Jahr kommt auch wieder eine neue Jahreslosung. Das CX-treme-team hat sich zum Vers aus Lukas 18 einige Gedanken für euch  gemacht.

 
Autoren
Pascal Brück
Datum:
31.12.2008
Stefan Petersen
Datum:
31.12.2008


by onetwomax.de
--- Gedanken zur Jahreslosung 2009 ---